Jahresbericht 2010
Nach einjähriger Amtszeit ist der 1. Vorsitzende Berend Hansing, aus gesundheitlichen Gründen, am 30. April 2010, zur Jahreshauptversammlung, von seinem Amt zurückgetreten. Die bisherige Schriftführerin Gisa Rottschy, Lenggries, wurde von den Mitgliedern einstimmig zur 1. Vorsitzenden und Ursula Zirm, Lenggries, zur Schrift-führerin gewählt.
Das ganze Jahr konnten wir eine breite Palette von Aktivitäten anbieten, die von den Mitgliedern und auch Gästen, gerne in Anspruch genommen wurden:
Einmal im Monat:
Netzwerk-Frühstück, Kaffeeklatsch, Abendtreff, Singen und eine Tagestour
Zweimal im Monat:
Sporttreff, Kegeln, Geistig fit, Aquarellmalen und Kartenspiel
Jeden letzten Freitag im Monat (außer August und Dezember) waren wir im Pfarrheim St. Jakob, Lenggries, zu unserem Monatstreff von 16:00 bis 18:00 Uhr.
Im Laufe des Jahres organisierten wir Fachvorträge und Schulungen zu den verschiedensten Themenbereiche. Erste Hilfe Kursus – Gesundheit und Wohlbefinden – Nachbarschaftliche Netzwerke – Hausnotrufgeräte -Testessen BRK „Essen auf Räder“.
Unser Grill-Sommerfest im August wurde von fast allen Mitgliedern besucht und trotz Schneefall kamen viele Senioren zu unserer Weihnachtsfeier im Dezember ins Pfarrheim.
Zum Jahresende besteht der Verein aus 34 Mitgliedern.
Interessenten können gerne an jeder Aktivität teilnehmen, um die Mitglieder kennen zu-lernen und zu entscheiden, ob das Senioren-Netzwerk Lenggries ihren Erwartungen entspricht.
Gisa Rottschy
1. Vorsitzende
Jahresbericht 2009
Im Laufe der Monate fanden viele Veranstaltungen in kleinen Gruppen statt. Mitglieder und Interessenten hatten Gelegenheit, einander besser kennen zu lernen bei Treffen mit ganz unterschiedlichen Inhalten: Die einen trafen sich zum gemeinsamen Frühstück, andere betätigten sich sportlich (Berggehen, Nordic–Walking), besuchten gemeinsam Museen oder Ausstellungen, trafen sich zum Hören von klassischer Musik, trainierten gemeinsam ihr Gedächtnis, trafen sich zum Kartenspielen und anderen Aktivitäten. Bis zur wichtigen Jahreshauptversammlung am 24. April entstand dadurch schon ein für alle wohltuendes Vertrauensverhältnis untereinander. Die Mitglieder wählten bei der Versammlung erstmals eine komplette Vorstandschaft:
1. Vorsitzender Berend Hansing
2. Vorsitzende Christel Hansing
Schriftwart Gisa Rottschy
Schatzmeisterin Gerlinde Spreik
Beisitzerin Ursula Fischer, Aufbau einer Datenbank für Senioren–Hilfsangebote.
Beisitzer Rudolf Hage, Aufbau und Verwaltung der Homepage des Netzwerks
Rechnungsprüfer Ursula Zirm und Jürgen Schneider
In der zweiten Jahreshälfte wurde das Angebot um erste Fortbildungsaktivitäten
erweitert. Eine Studienfahrt nach Deggendorf zum dortigen seit 30 Jahren
bestehenden Senioren Aktiv-Club brachte den Mitgliedern neue Anregungen
und Ideen.
Bei den monatlichen Mitgliedertreffen fanden Fachvorträge reges Interesse, u.a. über Hospizarbeit,
zum Thema ,Patientenverfügung, Betreuungsvollmacht und die neue Gesetzeslage’ und über die
aktuelle Seniorenarbeit in der Gemeinde.
Für Interessenten, die sich über das Senioren-Netzwerk informieren wollen,
folgende Regelung eingeführt:
Jeder Interessent kann zwei Monate an den regelmäßigen Monatstreffen am letzten Freitag im Monat im Pfarrheim Lenggries teilnehmen sowie an allen Kleingruppen, wenn nicht eine Gruppe belegt ist oder eine neue Gruppe zum gleichen Thema erst aufgebaut werden müsste. Solche Gruppen sind z.B. Aquarellmalen und Spielgruppen.
Den Jahresausklang feierten die Mitglieder bei einer Adventsfeier im katholischen Pfarrheim Lenggries.
Jahresbericht 2008 für die Gemeinde Lenggries
Das Senioren Netzwerk Lenggries verstehen die Initiatoren als eine innovative Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten für Senioren in der Gemeinde Lenggries.
Das Neuartige besteht darin, dass sich hier Personen zusammenfinden, die mit Beginn des dritten Lebensabschnitts menschliche Kontakte aufbauen und vertiefen - unabhängig von der Wohnform. Sie wollen sich Schwächeren gegenüber als hilfsbereit einbringen und Hilfe von Anderen annehmen, wenn sie diese im Laufe des Älterwerdens benötigen. Es ist also ein gegenseitiges Geben und Nehmen auf der Basis einer bestehenden Vertrautheit. Sie helfen Freunden und bekommen Hilfe von Freunden. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau einer Datenbank mit Informationen über Hilfsangebote auf allen Gebieten, die für älter werdende Menschen wichtig sind. Das ist ein Kerngedanke im Netzwerk.
Im Laufe der Zeit entstehen viele gemeinsame Aktivitäten, bei denen sich die
Mitglieder näher kommen und miteinander vertraut werden. Parallel lernen die Beteiligten frühzeitig, wie sie Anderen sach- und fachgerecht zur Seite stehen
können. Das Netzwerk bietet Fortbildungsmaßnahmen und lädt zu Mitgliedertreffen
Fachreferenten ein.
Jeder, der will, kann im Kreis Gleichgesinnter etwas für die Fitness tun, findet geistige Anregungen, die Beziehung untereinander sorgt für die Seele, und die Geselligkeit kommt auch nicht zu kurz. Das alles schafft eine Atmosphäre des Wohlwollens und der Lebendigkeit. Das Altenheim rückt in weite Ferne, niemand vereinsamt, wenn er in seinen eigenen vier Wänden bleibt.
Nach einigen Monaten Planung in kleiner Runde wurde der Verein im März von acht Personen gegründet. Das Finanzamt für Körperschaftssteuer erteilte am 30.07. die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Das Wirtschaftsministerium in München zeichnete im Herbst das Senioren Netzwerk als ein innovatives Konzept der Altenhilfe aus und fördert die Aktivitäten finanziell für drei Jahre.
Ende des Jahres bestand das Netzwerk aus 30 Mitgliedern. Wir treffen uns derzeit monatlich immer am letzten Freitag des Monats im Lenggrieser Pfarrheim. Dabei tauschen wir uns über vereinsinterne Neuigkeiten aus, geben die gemeinsamen Unternehmungen der nächsten Wochen bekannt und hin und wieder laden wir Fachreferenten ein zu Vorträgen über seniorenspezifische Themen.
Interessenten können an diesem Mitgliedertreffen teilnehmen, um einen Eindruck
von dem neuen Netzwerk zu bekommen./B.H.