Geschichte:
Der Verein wurde 2008 gegründet.
Er hat das übergeordnete Ziel, Isolation und Vereinsamung im hohen Alter durch ein soziales Netzwerk vorzubeugen. Die Zielgruppe des Vereins sind Menschen ab etwa 60 Jahren unabhängig von ihrer Wohnform.
Alle Interessierte sollen auf freiwilliger Basis Angebote für das Netzwerk selber gestalten und/oder ehrenamtliche bzw. professionelle Leistungen in Anspruch nehmen können.
Ein Schwerpunkt des Vereins liegt sowohl auf der sozialen wie auch auf der seelischen, körperlichen und geistigen Ebene durch bewusst und gezielt stattfindende aktive Beziehungen.
In dem Netzwerk gibt es aktive Verantwortliche, die für die Kommunikation nach innen und außen und für die Organisation von Aktivitäten zuständig sind.
Die Organisation folgender Aktivitäten soll vorbeugenden Charakter haben:
- Professionelle Hilfe organisieren ( ambulant und stationär ),
- ehrenamtliche Hilfe anbieten, planen und organisieren,
- Angebote im Bereich Kunst, Kultur, Glaube vorschlagen, organisieren und durchführen,
- gesellige und kommunikative Treffen initiieren und
- Ausflüge und Reisen vorschlagen, organisieren und durchführen.
Der Verein ist gemeinnützig und unter Nr. VR 201515 beim Amtsgericht München, Registergericht, im Vereinsregister eingetragen.
Mit Wirkung vom 01. 01. 2009 wird der Verein im Rahmen des Modellprogramms Innovative
Altenhilfekonzepte des Bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung,
Familie und Frauen gefördert.
Am 24. April 2009 wurde erstmals ein kompletter Vorstand gewählt:
1. Vorsitzender : Berend Hansing,
2. Vorsitzende : Christel Hansing,
Schriftführerin : Gisa Rottschy,
Schatzmeisterin: Gerlinde Spreik,
Beisitzer : Ursula Fischer,
Beisitzer : Rudi Hage./R.H.
Mitgliederversammlung am 30. 04. 2010
In der Mitgliederversammlung am 30. 04. 2010 trat Berend Hansing aus persönlichen Gründen vom Amt des 1. Vorsitzenden zurück. Die erforderliche Nachwahl erbrachte folgendes einstimmiges Ergebnis:
1. Vorsitzende : Gisa Rottschy
2. Vorsitzende : Christel Hansing
Schriftführerin : Ursel Zirm
Schatzmeisterin : Gerlinde Spreik
Beisitzer : Ursula Fischer
Beisitzer : Rudi Hage./R.H.
Förderung:
Der Verein wird vom Bayerischen Sozialministerium finanziell gefördert.
Für weitere Informationen besuchen Sie: http://www.afa-sozialplanung.de/
Warum ist unser Netzwerk ein
Modellprogramm Innovative Altenhilfekonzepte ?
Liebe Leser,
warum wird unser Netzwerk vom Bayerischen Staatsministerium
Familie und Soziales als innovativ für drei Jahre gefördert ?
Auf diese Frage möchte ich Ihnen mit diesen Zeilen Antwort geben.
Unser Netzwerk wendet sich an Senioren ab Eintritt ins
Rentenalter, also an Menschen, die sich noch stark, oft auch
geistig und körperlich fit und jung fühlen.
Niemand von uns weiß, ob und in welchem Alter wir schwächer
oder gar krank und hilfsbedürftig werden. Es weiß auch niemand,
ob Lebenspartner durch Tod früh oder spät getrennt werden, ob im
hohen Alter unbeabsichtigt eine Periode des Alleinlebens auf uns
zukommt. Und das in einer Lebenssituation In der wir Freunde und
möglichenfalls Zuwendung und Hilfe brauchen.
In unserem Netzwerk finden Menschen zusammen, die das
dritte Drittel des Lebens nicht ‚auf sich zukommen lassen’, sondern
die ihr Leben bewusst gestalten wollen. Viele die aus der Berufstätigkeit
ins Rentendasein wechseln, möchten gern zu etwa gleichaltrige Menschen
neue Beziehungen aufbauen, die bis ans Lebensende halten.
Und Sie möchten neue Interessengebiete für sich entdecken.
Die Netzwerkler, wie wir uns manchmal nennen, sind zudem
Personen, die von der Einstellung getragen werden, dass sie
im Alter Hilfe nicht nur nehmen sondern auch geben wollen.
Jeder hilft Anderen auf den Gebieten, in denen er besondere
Fähigkeiten und Neigungen besitzt.
Die Förderung hilft uns beim Aufbau des Netzwerks. Wir können
Informationen und Fortbildung für Senioren bieten, eine Datenbank
Mit Hilfeangeboten entwickeln, breitere Aufklärung in der Öffentlichkeit
betreiben, diese Homepage und unsere Werbemittel bezahlen,
individuellen Kontakt zu den Medien pflegen u.s.w..
Drei Jahre haben wir Zeit, das innovative Netzwerk aufzubauen,
dann steht es hoffentlich auf eigenen Füssen.
Wir hoffen, dass unsere Mitglieder dann fit sind für alle
Situationen, die mit dem Älterwerden auf sie zukommen
werden. Und dass sich die Förderung auch für Vater Staat
Lenggrieser Senioren insgesamt gelohnt hat. /B.H.